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Business Development ala Big Blue – IBM

IBM beobachtet sehr sorgfälltig die Trends und Entwicklung in den Times Märkten – FTD – IBM entdeckt Computerspiele als Geschäft. Eine neue Opportunity hat man man wohl für sich im Bereich der Server Infrastruktur für Online Computerspiele entdeckt. Microsoft macht es vor mit XboxLive, der Online Platform für Xbox Spieler. Die Idee ist, Umsätze durch die Bereitstellung von Diensten zu generieren. Ähnlich wie im Mobilfunk soll der Kunde für die Nutzung der Dienste Geld zahlen. Das Geld wird nicht mehr mit der Hardware und dem reinen Software Verkauf gemacht, sondern vielmehr mit einem “Revenue-Stream” über die Nutzungsgebühr. Auf den Zug aufzuspringen macht für IBM in mehrerlei Hinsicht Sinn – ist zumindestens auch meine Meinung:

  • Der Anteil an Online Spielen wird rasant zunehmen. Sei es Konsole, PC oder Handhelds
  • Die Server-Kapazität die vorgehalten werden muss für Online Spiele, lässt sich eher schlecht prognostizieren.
  • Angebotsseitige Kostenvorteile für IBM. Der Afubau ein überdimensionierter Server-Farm lohnt sich für kleine Spieleentwickler nicht.
  • Das Konzept passt gut in die On-Demand Strategie
  • Know-How, Geld und Kapazitäten sind mehr als vorhanden

Das Outsourcen der gesamten Serverinfrastruktur macht für die Spieleentwickler und Konsolenhersteller daher Sinn, mal abgesehen von den wenigen großen Fischen, die selbst ‘competitive’ so etwas aufziehen könnten. Das Geschäftsmodell dürfte für die Spieleentwickler auch deshalb interessant sein, weil IBM die Risiken (Kapazitäten vorhalten) tragen wird und sich über einen Teil der Abo-Gebühren finanzieren wird.

Wer einmal wie ich das Glück gehabt hat für IBM zu arbeiten, der weiss was für ein Powerhouse IBM ist. Ein schier unendlicher Pool an Know-How Trägern arbeitet für Big Blue. Von daher bin ich mal gespannt, wie sich dies Thema weiterentwicklen wird.

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