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Boston Consulting Group did a thorough assessment of Nokia’s business in 1991 and came to the conclusion that the company wouldn’t be able to compete with Motorola and the Japanese mobile makers.

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Mobile Telecommunication

Clash of the Titans – T-Mobile nimmt Nokia-Handys aus dem Programm

Jetzt wird es ernst. Laut der Wirtschaftswoche hat die T-Mobile angeblich alle Nokia OVI kompatiblen Geräte aus dem Sortiment genommen. Dies ist einem kleinen Erdbeben gleichzusetzen. Gab es bislang nur Wortgefechte zwischen den Parteien, den Endgeräte Herstellern auf der einen Seite und den Mobilfunk Service Providern auf der anderen Seite, so bricht jetzt im Prinzip der offene Krieg aus.

Das Kräftemessen um die Vormachtstellung im Bereich mobiler Dienste und Inhalte hat begonnen. Jeder der sich in letzter Zeit ein wenig mit dem Mobilfunkmarkt beschäftigt hat, hat sehen müssen, das es hier langfristig zum Konflikt kommen muss. Nokia möchte seinen Anteil an der Wertschöpfung mit Initativen wie OVI oder ‘Comes with Music’ ausdehnen. Mobile Datendienste (Herunterladbare Inhalte, Push Email, Instant Messaging, Streaming, VoIP) und Inhalte (Musik, Videos, Spiele, Navi-Karten, etc.) sind der Wachstumsmarkt der Zukunft im Mobilfunk. Drahtlose Breitband Technologien (3G, HSPA), Daten-Pauschaltarife und das Apple iPhone haben praktisch den Weg zum mobilen Internet geebnet.
Die Mobilfunkbetreiber wiederum setzen auf den Mobilen Datenbereich, um die rückläufigen Umsätze bei Sprachdiensten und die eintretende Marktsättigung zu kompensieren. Argwöhnisch beobachten die Netzbetreiber daher seit längerem die Handlungen der sog. Over-the-Top Anbieter im Bereich mobiler Dienste. Zur Gruppe der Over-the-Top Anbieter werden alle Diensteanbieter gezählt, die ohne eigene Netz-Infrastruktur mobile Dienste erbringen. Neben Google oder Yahoo gehören damit auch Endgeräte Hersteller wie Nokia oder Apple zu dieser Gruppe. Die sich nicht länger rein auf den Endgerätemarkt beschränken wollen.
Aus meiner Sicht war der Eintritt von Apple faktisch nur das Vorbeben. Die ausgehandelte Umsatzbeteiligung war für Nokia ein Schlag ins Gesicht. Apple als Branchenneuling schaffte es über Nacht die Spielregeln komplett auf den Kopf zu stellen.

Die zentrale Frage ist jetzt: Wer von den beiden Parteien sitzt am Ende am längeren Hebel? Die Endgeräte Hersteller oder die Netzbetreiber oder gibt es doch noch einen kooperativen Ansatz um die divergierenden Interessen unter einen Hut zu bringen?

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Fix Net Internet related Mobile Telecommunication

Google Talk – Ein Ausblick

Bislang habe ich Google Talk nicht viel Beachtung geschenkt, da 99% meiner “Buddies” Skype oder ICQ für Instant Messaging bzw. VoIP und Video Calls nutzen (letzteres mit Skype). Bei Netzwerk-Effekt basierten Gütern/ Dienste hängt der eigene Nutzen direkt von der Anzahl der Gesamtnutzer ab.

Da es keine bzw. nur kaum Kompatibilität zwischen den verschieden Instant Messaging Netzwerken gibt, und der Endnutzer sich nun einmal nicht in x-beliebig vielen Netzen registriert, gewinnt das Netz mit der höchsten Anzahl an aktiven Nutzern. Das ist ein “Winner Takes it all Game”.

Ganz interessant ist die Tatsache das Skype sich hervorragend gegen die bis dato weit größeren IM-Platformen von MSN und ICQ behauptet hat. Wie das? Ich denke das Skype als Dienst & Applikation einen solch großen Vorteil geliefert hat, das die Endanwender bereit zum Wechsel waren. Als Vorteil sind hier die einfache Bedienbarkeit der Oberfläche, die problemlose Installation und automatische Konfiguration (ganz wichtig angesichts der Firewall & Router Problematik) sowie die sehr gute Sprachqualität zu nennen.

Kommt der Stein einmal ins Rollen, steigt der Nutzen für alle Anwender mit jedem neuen User.

Wieder zurück zu Google Talk. Google Talk dümpelt bislang recht geruhsam vor sich hin. Ich kenne persönlich niemanden der Google Talk als IM & VoIP Client (PC2PC) nutzt. Allerdings rüstet Google den Client sukzessive mit weiteren Funktionalitäten (z.B. Voice Mail for Free, searchable Chat History, Integration mit Gmail Contacts) auf, so daß irgendwann der Punkt kommen könnte, wo der Zusatznutzen die Wechselkosten übersteigt und die Nutzer anfangen die Platform zu wechseln.

Google ist mittlerweile schon dabei Google Talk auf mobile Endgeräte zu bringen. Ein erster Client für den Blackberry steht bereits zum Download zur Verfügung. Das Google sich für die erste mobile Variante den Blackberry – ausgewiesenes Geschäftskunden Gerät – ausgesucht hat, sagt schon einiges über die Prioritäten aus.

Ich vage einmal die Behauptung das Google Talk in die Schwünge kommt, wenn zumindest eine der folgenden Funktionalitäten implementiert wird:

  • Voice Break-in & Break-out (hier bin ich auf das dazugehörige Geschäftsmodell gespannt. Google’s Dienste sind für Endkunden bislang immer kostenlos und über Werbung gegenfinanziert)
  • Mobile Clients für alle gängigen Plattformen (MSMobile, Symbian, JavaME)
  • Video Calls inkl. Video Call Archiv (Video Calls online archivieren)
  • Text-to-Voice / Voice-to-Text feature
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Games Mobile Telecommunication

Microsoft, Sony-Ericsson & Nokia – Kampf um den Mobile Gaming Markt

Gemäß einer Meldung von ARCchart arbeitet Nokia angeblich an einer neuen Mobile Gaming Plattform als Nachfolge für die doch recht erfolglose N-Gage Plattform. Das interessante ist dabei natürlich die Konstellation der beteiligten Spieler.

  • Da haben wir Microsoft: Mit zunehmenden Erfolg aktiv im Heimkonsolen Markt und außerdem dabei Windows Mobile in den Markt zu drücken.
  • Sony-Ericsson: Ein erfolgreiches Joint Venture zwischen einem Mobile Endgeräte Hersteller und einem Konzern für Unterhaltungselektronik, der führend im Bereich Heimkonsolen war (ist?).
  • Nokia: Führender Endgeräte Hersteller für Mobiltelefone mit bislang eher bescheidenen Erfolg im Bereich Mobile.

Ich denke Nokia hat sehr gut erkannt, das der Trend im Bereich hochwertiger Mobiletelefone ganz klar zu multimedialen Endgeräten mit eingebauter Kamera, MP3 Funktionalität, GPS, Video Recording, Gaming, etc. geht. Die N-Series von Nokia belegt dies sehr eindrucksvoll.

Das Problem für Nokia ist allerdings, das Microsoft als auch Sony-Erricson über das notwendige Know-How, und wie im Fall von Microsoft (Xbox Live Anywhere), auch über ein langfristiges Konzept für Mobile Gaming verfügen.

Nokia selbst möchte den lukrativen Mobile Gaming Markt sicherlich nicht komplett abschreiben. Darum denke ich auch, das Nokia einen zweiten Anlauf vagt. Eventuell wie in der obigen Pressemeldung vermeldet, sogar in Zusammenarbeit mit Sony-Erricson, was sicherlich nur von Vorteil für Nokia sein kann.

Am interessanten und spannensten wäre aus meiner Sicht aber eine Kooperation zwischen Nokia und Nintendo! Da könnten sich Sony und Microsoft warm anziehen. Angesichts der Erfolge von Nintendo mit dem DS (9 Mio. verkaufte Geräte in Europa bislang) und der Wifi-Fähigkeiten der Konsole, wäre der nächste logische Schritt die Kooperation mit einem EG-Hersteller wie Nokia.