April 2005

Skype Phänomen

Da ich begeisterter Skype Anhänger/Nutzer bin, interessiere ich mich sowohl beruflich als auch Privat für die Entwicklung von Skype. Bei meinem Streifzug durch das Internet habe ich die folgende Grafik auf der Seite von Skype-Journal gefunden.

Quelle: Skype Journal – Is Skype’s Number Up?

Die Grafik stellt die Anzahl der angemeldeten Teilnehmer dar. Ein Skype Nutzer hat sich die Mühe gemacht und kontinuerlich die Zahl der angemeldeten Teilnehmer notiert. Diese werden im Skype Client in der Statusleiste angezeigt. Über 2.5 Millionen Teilnehmer sind täglich zu Spitzenzeiten angemeldet. Das finde ich schon sehr beeindruckend angesichts des doch relativ kurzen Zeitraums. Derzeit melden sich pro Tag 150.000 Teilnehmer an! Das macht 104 neuer Skype Nutzer pro Minute.

Hier noch eine kurze Überlegung zu den Umsätzen:

1. Einnahmequelle Skypeout

Über eine Million Teilnehmer haben sich laut Skype Homepage für Skypeout registriert. 12 Monate x 5 € ARPU x 1.000.000 Teilnehmer = 60.000.000 €. Ich denke das ist noch pessimistisch geschätzt. A. Die Teilnehmer die sich für SkypeOut registrieren, Early Adaptors, dürften tendenziell eher Benutzer sein die schon etwas mehr telefonieren und Skypeout intensiv nutzen. Berücksichtigt ist dabei auch nicht das Wachstum der Teilnehmerzahlen über die Monate. Die Marge düfte bei ?? liegen…ich nehme mal 15% an -> 9 Millionen Euro.

2. Einnahmequelle Skypein

Da es bisher nur für vier Länder Telefonnummern gibt, dürfte die Teilnehmerzahlen noch nicht sehr hoch sein. Ich schätze mal das es 100.000 Teilnehmer gibt (Jahresdurchschnitt). Für 12 Monate SkypeIn (inkl. Voicemail) zahlt man 30€. Macht 100.000 x 30€ = 3.000.000 €. Marge ?? Ich hab leider nicht im Kopf was die Anmietung einer Rufnummerngasse kostet. Nehmer wir einfach mal 10% als Marge an -> 300.000 €. (Vielleicht bin ich zu konservativ bei den Teilnehmerzahlen)

3. Einnahmequelle Voicemail

Hier würde ich ebenfalls von 100.000 Teilnehmer im Jahresdurchschnitt ausgehen, da die Teilnehmer die SkypeIn nutzen ja schon eine Voicemailbox haben. Zwölf Monate kosten 15€. 100.000 x 15 = 1.500.000 €. Hier dürfte die Marge recht hoch sein, da solche Value added Services selbst produziert werden können. Ich nehme mal 75% an -> 1.125.000 €.

EBIT Ergebnis für Skype = 10.425.000 €.

Vielleicht kann mal jemand Plausibilität checken bzw. das ganze noch um eigene Erkenntnisse erweitern.

45 Bewerbungen bis zum Erfolg

Update:
Der Artikel stiftet doch ein wenig Verwirrung, daher versuche ich mal die Faktenlage zu ordnen:
A. Anzahl durchschnittliche Bewerbungen (ohne Berücksichtigung der Studienrichtung) 45
B. Weniger als 45 Bewerbungen schreiben Ingenieure (37) und Naturwissenschaftler (40)
C. BWL und Informatiker liegen über dem Durschnitt -> Sie schreiben also mehr als 45 Bewerbungen!
D. Der Anteil der Bewerbungen die ONLINE angegeben werden, liegt für Wirtschaftswissenschaftler bei 45% und für Informatiker bei 53% – macht ja auch irgendwie Sinn, das die Computer Spezis mehr Online machen.

Leider sind die Gliederung und die Bildüberschriften nicht ganz deutlich bei dem Spiegel Artikel. Für das untere Bild hätte man besser z.B. folgende Überschrift nehmen sollen: “Anteil der Bewerbungen die Online abgegeben werden (nach Fachrichtung)”

Die Angaben zur Anzahl der Bewerbungen eines Absolventen verwundern mich doch schon ein wenig. Angeblich schreibt ein Absolvent 45! Bewerbungen bis er Erfolg hat. Folgendes:
A. Ich kenne persönlich niemanden der 45 Bewerbungen geschrieben hat.
B. Standardabweichung? Da müssen ja einige Absolventen mehr als 100 Bewerbungen schreiben.
C. Wie hoch mag die Quote EinladungInterview/Bewerbung sein?

Bewerbungen: Sie haben Post – mit Fehlern – UniSPIEGEL – SPIEGEL ONLINE

Unterscheidet man nicht nach Fachrichtungen, schreibt ein Bewerber im Durchschnitt derzeit 45 Gesamtbewerbungen, bis er zum Erfolg kommt. In der Blitzumfrage des Klaus Resch Verlags vor drei Jahren lag dieser Wert bei durchschnittlich zwölf Bewerbungen. Die wenigsten Bewerbungen mit durchschnittlich 37 schreiben heute die Ingenieure, gefolgt von Naturwissenschaftlern mit 40; über dem Durchschnitt liegen Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker.

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